So stark ein Motor und so gut die aerodynamischen Eigenschaften des Chassis auch sein mögen - ohne entsprechende Eigenschaften der Reifen könnte das Geschwindigkeitspotenzial nie auf die Strecke gebracht werden. Angesichts der immensen Belastungen ist auch die Haltbarkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Im vergangenen Jahr war das BMW Sauber F1 Team erstmals auf Bridgestone Potenza Reifen unterwegs. 2008 ist der japanische Hersteller der alleinige Reifenlieferant in der Formel 1.
Mit dem Wegfall der Traktionskontrolle ändern sich in dieser Saison auch die Anforderungen an die Pneus. Der Gummi wird durch mehr Schlupf anders und erheblich stärker belastet.
Pro Rennwochenende stellt Bridgestone jedem Team zwei Spezifikationen Trockenreifen zur Verfügung. Kein Fahrer darf pro GP-Wochenende mehr als sieben Sätze Trockenreifen verwenden. Bei trockener Piste müssen im Rennen beide Spezifikationen verwendet werden. Bei nassen Bedingungen kann der Fahrer auf insgesamt sieben Sätze Regenreifen zurückgreifen (vier Sätze "wet weather tyres" und drei Sätze "extreme weather tyres").